Verkehr

Auto:
Da für einen Autokindersitz zwischen 5 und 10 $ am Tag zusätzlich an den Autovermieter zu zahlen sind und man diesen (laut Reiseprospekt) zwar reservieren kann, aber vor Ort dann nicht unbedingt einer vorhanden sein muß, hatten wir unsere eigene Babyschale mit. Das bedeutete zwar erstmal ein großes, wenn auch leichtes, Gepäckstück mehr, war aber ansonsten praktisch und es sind uns dafür wenigstens keine zusätzlichen Kosten entstanden. Bei den o.g. Preisen kann man sich ja schon fast einen neuen Sitz kaufen.

Kinderwagen:
Allgemeines
Da wir bisher nur über einen ganz normalen großen Kinderwagen verfügten, schauten wir uns in Hinblick auf den bevorstehenden Urlaub nach Sp .ortwagen um, mußten abereststellen, daß diese zwar zusammenklappbar sind, dann jedoch trotzdem noch recht groß und sperrig sind. Dies erschien uns für den Transport im Flugzeug nicht als günstig. Deshalb entschieden wir uns dann für einen sogenannten Schirmbuggy (mit Liegeposition und Bügel), den wir jedoch über die „Zweite Hand“ gebraucht erwarben. Wir waren etwas skeptisch, ob der Buggy den Flug (und den meist nicht gerade fürsorglichen Umgang des Personals mit dem Gepäck der Fluggäste) heil überstehen würde. Hat er, soviel vorneweg. Nach dem Rückflug kamen uns zwar die Räder etwas klappriger vor, aber wir hatten den Buggy schließlich für den Urlaub gekauft und er hatte einiges aushalten müssen.

Vor Ort
... war der Buggy dann eines unserer wichtigsten Utensilien.

  • Spaziergang am Strand (ist aber nicht so zu empfehlen, da man im Sand mit den kleinen Rädern so schlecht vorwärts kommt)
  • beim Sonnenbad (als Schattenspender und natürlich „Aufbewahrungsort“ für das Baby, bis die Strandmuschel auf- oder abgebaut war)
  • „Bett für unterwegs“ (wenn Linda darin einschlief)
  • universelles Transportmittel (jederzeit – für Linda, und natürlich für alles möglichen anderen Krempel, den man so mit sich rumschleppt und nun im Netz des Buggys verstauen konnte)
Wir hatten den Buggy eigentlich ständig bei uns, packten ihn zwischendurch schnell ins Auto und am Zielort wieder aus. Linda fühlte sich darin auch sehr wohl. Meistens war die Liegeposition eingestellt, da sie ja noch nicht sitzen kann, manchmal, jedoch selten, auch die nächsthöhere Schräglage. So konnte sie immer mit dabei sein, viel sehen, und wir brauchten den schweren Brocken nicht ständig zu tragen, was wir auch manchmal machten, aber meist nicht lange durchhielten.