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Anreise
Ablauf und Fluglänge
Mit dem Auto wurden wir vom Südosten
Berlins zum Flughafen Tegel gefahren. Von dort aus ging es dann um 7.05
Uhr mit LTU via Düsseldorf nach Miami in Florida (Ankunft um 15.15
Uhr Ortszeit / - 6 h Zeitverschiebung). Dort ging es dann mit einem
Shuttle-Bus zur Mietwagenstation und dann nach Miami Beach zum vorher reservierten
Motel. Insgesamt waren wir rund 17 h unterwegs, davon waren 11 h reine
Flugzeit.
... und das Baby?
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Nach Aussage von Kinderärzten
ist Fliegen für einen Säugling überhaut kein Problem, wenn
man mal von der Enge in der Kabine und dem möglichen Streß für
die Eltern absieht. Mitnehmen sollte man abschwellende Nasentropfen und
sie vor Start und Landung eingeben, denn sonst könnte der Druckausgleich
im Mittelohr nicht gut funktionieren und heftige Schmerzen verursachen.
Aus dem selben Grund dabei etwas trinken lassen bzw. stillen. Die Luft
in der Kabine ist sehr trocken, deshalb sollten sie während des Fluges
auch mehr zu Trinken anbieten.
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Insgesamt erwies sich das Fliegen als
völlig problemlos für unsere knapp 5 Monate alte Tochter. Linda
war meistens schon beim Abheben eingeschlafen. Zuerst auf dem Arm und bei
Erreichen der Reiseflughöhe dann im bereitgestellten
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Babykörbchen. Dieses hat den Vorteil,
daß man nicht die ganze Zeit das Kind auf dem Schoß halten
muß. Wir hatten dieses Körbchen schon zusammen mit den Sitzplätzen
bei Flugbuchung reservieren lassen. Da die Aufhängevorrichtungen nur
an einigen bestimmten Stellen im Flugzeug vorhanden sind, u.a. vor der
ersten Sitzreihe, saßen wir ganz vorn in der Mitte. Da der Flug nicht
ausgebucht war, hatten wir die vier Mittelplätze für uns, was
ich sehr praktisch fand. Den größten Teil der Flüge hat
sie verschlafen. Bei dem leichten Ruckeln bei Turbulenzen und dem anhaltenden
leichten Lärm schläft es sich eben gut. Aber auch wenn sie wach
war, war sie meist sehr friedlich und fand natürlich alles um sie
herum sehr interessant.
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Ansonsten wird das Baby natürlich
vom Personal an Bord meist freundlich begrüßt und bekommt noch
eine kleine Geschenktüte. Es wurde uns auch angeboten, bei Bedarf
etwas für das Baby warmzumachen.
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Wickeln an Bord ist auch völlig
unproblematisch. Auf einigen Toiletten kann man ein Brett herunterklappen,
das dann als Wickelfläche dient.
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Mitreisende setzen sich u.U. von ganz
allein etwas weiter weg, sofern es das Sitzplatzangebot zuläßt,
da sie Angst haben, sie könnten 10 h lang von einem kleinen Schreihals
belästigt werden. Bei unserem Baby war diese Sorge natürlich
vollkommen unbegründet, aber das konnte ja keiner wissen.
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Druckausgleich-Probleme hat unsere
Tochter bei allen vier Landungen nicht gehabt. Es hat ausgereicht, daß
sie am Nuckel gesaugt hat. Mehr als sonst getrunken hat sie auch nicht.
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